Was
ist Vollkornbrot?
Im Mittelpunkt der Vollwerternährung stehen pflanzliche Lebensmittel
wie Getreide, Gemüse, Obst, Kartoffeln und Hülsenfrüchte.
Getreide ist die Grundlage menschlicher Ernährung, seit es vor Jahrtausenden
gelang, Wildgräser anzubauen und züchterisch zu verbessern. Als
man aus zermahlenen Körnern und Wasser einen Teig knetete und ihn buk,
entfaltete sich die Kunst des Brotbackens.
Alle wertvollen Bestandteile des Getreidekorns liegen in der Kleie und im
Keim. Der Keim wurde bei der Mehlherstellung beseitigt, als die Vitalstoffe
noch nicht entdeckt waren. So wurde ab etwa 1850 weißes Brot aus feiner
gemahlenem und ausgesiebterem Mehl in Europa zu einer Art Statussymbol, während
die mineral- und vitaminhaltigsten Teile des Getreides als Tierfutter verwendet
wurden.
Vollkornmehl und Naturreis enthalten über zehnmal mehr Mineralstoffe
(z.B. Kalk, Eisen) als Auszugsmehl oder geschälter, weißer Reis.
Angesichts des Nährstoffreichtums ungeschälter Getreidekörner
ist es widersinnig, gerade die gesündesten Bestandteile des Korns mit
großem Aufwand zu entfernen.
Ein anderer Gesichtspunkt ist der Geschmack: Köstliche Brotaufstriche
und Bratlinge, leckere Crêpes und Waffeln, vielfältige Pastagerichte
aus Volkornmehl verwöhnen den Gaumen.
Dazu steht eine Vielfalt von Getreidesorten zur Verfügung:
Dinkel, Hartweizen, Gerste, Grünkern, Hafer, Kamut, Mais, Roggen, Weizen
Als wertvolle Ergänzung gibt es daneben: Amaranth, Buchweizen, Hirse,
Qinoa, Reis und Wildreis
Verarbeitung:
Ökologisches Getreide wird in der Mühle streng getrennt von konventioneller
Ware gelagert und zwar ohne chemisch-synthetische Behandlung bei der Lagerhaltung.
Das Getreide wird ohne künstliche Mehlverbesserungsmittel vermahlen.
In der Bäckerei wird ohne künstliche und chemische Zusätze,
ohne Färbemittel und ohne Backhilfsmittel gearbeitet.
Unsere Bäcker setzen auf Natur - der Geschmack gibt ihnen Recht.
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